Timo Konietzka starb in der Schweiz.

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    • Timo Konietzka starb in der Schweiz.

      Timo Konietzka starb im Alter von 73 Jahren in der Schweiz. Der Schütze des ersten Bundesliga-Tore soll dort Sterbehilfe in Anspruch genommen haben.

      Fußball: Bundesliga-Start 1963: Das erste Tor

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      Legendär: 24. August 1963, Bremer Weserstadion. In der Partie Borussia Dortmund gegen Werder Bremen schießt Timo Konietzka bereits nach 58 Sekunden das 1:0 für seine Borussen. Im Hintergurnd jubelt Teamkollege Lothar Emmerich.

      Foto: picture-alliance / dpa/dpa



      Timo Konietzka ist tot. Der Schütze des ersten Tores der neugegründeten Fußball-Bundesliga starb am Montag im Alter von 73 Jahren, bestätigte seine Ehefrau Claudia Schweizer Medien. Konietzka hatte Krebs und angekündigt, die in der Schweiz erlaubte Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen.



      Die Tor-Maschine mit dem Bürstenschnitt


      Wie die Schweizer Zeitung "Blick" berichtet, soll Konietzka im Beisein von Vertretern der Schweizer Sterbehilfeorganisation Exit einen Giftcocktail zu sich genommen haben. In einer Todesanzeige richtete er zuvor eine letzte Botschaft an seine Freunde: "Ich bin erlöst von meinen Qualen. Macht alle das Beste aus Eurem Leben! Meines war lang und doch so kurz."

      Der gebürtige Westfale, der seine sportliche Laufbahn beim VfB 08 Lünen begann, hatte am 24. August 1963 beim Spiel Werder Bremen gegen Borussia Dortmund das erste Tor der Fußball-Bundesliga erzielt. Der neunmalige Nationalspieler erzielte bis 1967 für Dortmund und 1860 München in 100 Bundesligaspielen 72 Tore.

      Nach Herzattacke den eigenen Tod geplant

      Nach seiner aktiven Laufbahn arbeitete der Mann mit dem markanten Bürstenhaarschnitt als Trainer unter anderem für Borussia Dortmund, Bayer Uerdingen, Grasshoppers Zürich. Mit dem FC Zürich wurde er zwischen 1974 und 1976 dreimal in Serie Schweizer Meister. Zuletzt betrieb Timo Konietzka mit seiner Ehefrau ein Gasthaus in Brunnen am Vierwaldstättersee.

      Konietzka hatte eine Herzattacke überstanden und sich intensiv mit dem Thema Sterbehilfe auseinandergesetzt. „Ich will nicht irgendwann drei bis fünf Jahre künstlich am Leben gehalten werden, wenn ich zum Beispiel schwer krank bin oder Demenz habe. Ich habe schriftlich hinterlegt, wie ich aus dem Leben scheiden will. Mit einem Cocktail oder einer Spritze“, sagte er im Interview mit der „Blick“. In der Schweiz ist Sterbehilfe im Gegensatz zu Deutschland erlaubt.


      © Axel Springer AG 2011
      welt.de/sport/article13918405/…e-nimmt-Giftcocktail.html
      Abschied von Timo Konietzka
      youtube.com/watch?v=yq-OQK63w_s
    • ich kann mich noch gut erinnern als Borussia die letzte deutsche meisterschaft vor einführung der Bundesliga
      geholt hat.
      Timo hatte ja damals einen *traumpartner* Charli Schütz,((nicht zu verwechseln mit Pico Schütz,))

      man nannte sie damals Max und Moritz.
      wir haben das endspiel gegen FC Köln in der Aula vom Martinistift gesehen,
      günni müßte sich eigentlich erinnern, ich glaube er war damals FC fan.

      zur Sterbehilfe möchte ich mich hier nicht äussern.

      ach ja mein Herz-lichtes Beileid möchte ich nicht vergessen.

      Das Endspiel:
      Bereits nach neun Minuten brachte der kleine ,,Hoppy" Kurrat (siehe Foto rechts) seine Schwarz-Gelben mit 1:0 in Führung. Kölns Abwehr wirkte unsicher und unentschlossen. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit kamen die Domstädter zu ihrer ersten echten Chance, die Borussen-Kepper Wessel jedoch zu vereiteln wusste. In der 57.Minute nutzte Wosab einen schweren Fehler des wohl schon von Italien träumenden Kölner Abwehrspielers Schnellinger zum 2:0. Als die Kölner alles auf eine Karte setzten und Schnellinger nach vorne beordert wurde, erzielte Schmidt in der 65.Minute gar das 3:0. Acht Minuten später konnte der spätere AC Mailand-Star zwar noch auf 1:3 verkürzen, aber der Sieg war den Borussen nicht mehr zu nehmen. Der Kicker beschrieb den Titelgewinn als ,,Triumph der westfälischen Art": Konzentriert, kaltblütig, mit Köpfchen spielend.
      Der BVB gewann seine dritte Deutsche Meisterschaft mit folgender Aufstellung:
      Wessel, Burgsmüller, Geisler, Bracht, Paul, Kurrat, Wosab, Schmidt, Schütz, Konietzka, Cyliax.
      Jürgen ,,Charlie" Schütz, wechselte nach der Saison für die Rekordablösesumme von 600.000 DM zum AS Rom.

      bfanclub-selm.de/?path=content&contentid=70
      Dumme Gedanken hat jeder, aber der Weise verschweigt sie...

      <Wilhelm Busch>

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von henry ()

    • Und schon wieder ist ein alt Borusse von uns gegangen :115a:

      Hi Henry,ich kann mich noch genau an das spiel erinnern,ich war 10 Jahre Alt :D wir hatten noch kein Fernseher aber einer in unsere Siedlung,der hat die Gardiene zurückgeschoben so das wir kinder durch das fenster das spiel sehen konten :thumbsup:

      lg Horst,
      Nichts ist umsonst.Selbst der Tod kostet das Leben. :115a:
    • Deinhard 2 schrieb:

      Im Hintergurnd jubelt Teamkollege Lothar Emmerich.
      Falsch!

      Im Hintergrund triumpfiert
      [b]Timo Konietzka.
      Vorne das ist der Emmerich.
      [/b]
      Ein Mensch hat dreierlei Wege, klug zu handeln:

      Erstens: ..Durch Nachdenken - das ist der edelste.
      Zweitens: Durch Nachahmen - das ist der leichteste.
      Drittens: .Durch Erfahrung - das ist der bitterste.
    • So wie Timo möchte ich auch meinen Leben ein Ende setzen bei einer schlimmen Krankheit wie Timo hatte und auf die Folgen und Schmerzen.
      Schade das es sowas nicht in Deutschland gibt.
      Aber Holland und die Schweiz sind gleich um die Ecke.
      Hier muß Deutschland noch viel lernen.
    • :733:

      Das sehe ich auch so.

      Warum und mit welcher Rechtfertigung lässt man Menschen hierzulande sich noch ewig quälen?

      Wenn der letzte Wille schriftlich festgehalten und beglaubigt ist, warum sollte man denn dem Wunsch nicht nachkommen?

      Hier besteht in Deutschland absoluter Handlungsbedarf.
    • kleinerMarienkaefer schrieb:

      Warum und mit welcher Rechtfertigung lässt man Menschen hierzulande sich noch ewig quälen?

      Weil das mittlerweile ein Millardengeschäft ist, das ist alles.
      Aber das könnte sich ja bald ändern: hat jemand in seinen Papieren einen Organspendeausweis, könnte er womöglich früher dahin befördert werden, wohin wir alle einmal gehen müssen.
      Denn das ist auch ein Milliardengeschäft. :D
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