Das Treffen 2017

    • Das Treffen 2017

      So hier ist ein kurzer Bericht vom Treffen,
      bedingt durch den Anlass der dem jährlichen Treffen immer zu Grude liegt war es doch gut.
      Erstmals war auch der Bürgermeister der Stadt Burg anwesend. Ich führte ihn nicht nur über und durch das Gelände sondern hatte auch ausreichend Zeit um mit ihm über den Jugendwerkhof sprechen zu können. Er fand nicht alles gut wie seine Stadtverwaltung mit meinen Anfragen in den letzten beiden umgegangen ist. Aber ich glaube es ist schon eine Leistung das wir es überhaupt Geschäft haben das sich jemand von der Stadt sehen lässt ist es doch ein kleiner Schritt hin in die Öffentlichkeit.
      Aber dazu wird es noch zu gegebenen Zeit einen Extra Bericht geben.
      In diesem Jahr waren es wieder mehr Ehemalige und Interessenten die Zahl lag zwischen 40 und 50.

      Hier noch ein paar Bilder vom Treffen

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      Am Tag vor dem Treffen gemütliches Zusammensein Ehemalige/er in Burg

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      Was ich nicht gern mache Reden zur Eröffnung des Treffens

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      Ein Dankeschön an die Mutti´s vom Cornelius Werk welche jedes Jahr uns mit Kaffee und Kuchen verwöhnen.

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      Gespräch zwischen dem Bürgermeister, ich und Herrn Garnich


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      Gesprächsrunde über den ganzen Raum verteilt mit Bürgermeister


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      Hier zeige ich den Bürgermeister wo was war und wie es mit Namen benannt wurden ist.


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      Gespräch im Kabinett mit Relikten aus der Werkhofzeit. Eine Ehemalige, Bürgermeister, Zeitungsmensch und ich (v.r.n.l.)


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      Bürgermeister und ich in der Arrestzelle der Gruppe Anne Frank im Gespräch

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      längeres Gespräch zwischen zwei Ehemaligen und dem Bürgermeister. Die Zeitung fleißig beim aufschreiben dabei.

      So das solle es erst einmal gewesen sein,
      Kommt später bestimmt noch was.

      Das hätte ich bald vergessen es wird auf Gut Lüben eine Gedenktafel oder ähnliches geben. Steht schon kurz vor
      Vollendung.

      Gruß Volkmar
    • Ein dickes :dangöö: schön an dich, lieber Volkmar - wie schön, dass auch solch (nicht immer toller Erinnerungen) dennoch immer wieder noch Gehör finden. Der Bürgermeister scheint tatsächlich interessiert zu sein und es ist gut, dass die Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät.
      Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren (Benjamin Franklin)
    • So hier ist nun wie versprochen noch ein weiterer Artikel aus der Volksstimme zum und über das Treffen

      Volksstimme schrieb:

      „Die aus dem Lümmelheim“




      11. Treffen von ehemaligen Insassen des Jugendwerkhofes in Burg / Erstmals Burger Bürgermeister zu Gast


      Zwischen 250 und 300 Kinder waren von 1949 bis 1989 regelmäßig im Burger Jugendwerkhof untergebracht. Am Wochenende haben sich Ehemalige auf Gut Lüben wieder gesehen. Von Andreas Mangiras


      Burg l „Wir hatten 99 Pflichten und ein Recht, das Recht, die 99 Pflichten zu erfüllen, du solltest funktionieren, und doch waren wir Kinder, auch mit 14 oder 16 noch.“ Der Leipziger Paul Kindermann, Jahrgang 1957, ist zum dritten Mal beim Treffen dabei.
      „Der Kameraden wegen.“ Kameraden, das Wort fällt oft, wenn er spricht. Sie haben Gemeinsames, das Gleiche erlebt und durchlebt. Sie können sich verstehen. Sie suchen Halt und sie wollen, dass die Menschen erfahren, was in Jugendwerkhöfen wie Burg und anderen Spezialheimen tatsächlich abgelaufen ist. Darum ist er hier. Zwischen 1949 und 1989 waren im Jugendwerkhof „August Bebel“ in Burg, im Schnitt zwischen 250 und 300 Kinder und Jugendliche untergebracht. Er war der größte seiner Art in der DDR. Später gab es in der Kanalstraße einen zweiten Werkhof.
      „Die aus dem Lümmelheim“ nannten sie uns, sagt Paul Kindermann, Kraftfahrer von Beruf. Er lacht dabei. Es ist ein bitteres Lachen. „Vom 28. August 1972 bis zum 27. April 1974 war ich in Burg“, schießt es aus ihm heraus. Die Daten sind eingebrannt in ihn, er ist gebrand-markt, so fühlt er sich. Als Jugendlicher unange-passt, eckt an mit seinem Gerechtigkeitssinn „bis hin zum Exzess, bis heute“.
      In Burg......

      Volkmar
    • Das Gut Lüben und natürlich auch der ehemalige Jugendwerkhof haben seit dem 16.06.2017 eine Gedenktafel erhalten. Jetzt kommt der Weg in die Stadt Burg


      Andreas Mangiras Volksstimme schrieb:

      HEIMERZIEHUNG



      Offenheit soll helfen, Bild zu ändern

      19.06.2017



      Die Freigabe der Tafel fand vor zahlreichen Teilnehmern und Gästen anlässlich der School`s out-Party des Corneliuswerkes statt.
      Mit dabei waren unter anderem (v.l.) Volkmar Jenig, ehemaliger Insasse des Jugendwerkhofes Burg,
      der Burger Bürgermeister Jörg Rehbaum (SPD), und Dr. Steffen Meyer von der Dachstiftung Diakonie in Hannover,
      der den Inhalt der Tafel wissenschaftlich fundiert erarbeitet hat, sowie Stefan Böhme, Geschäftsführer des Cornelisuwerkes (nicht im Bild).

      Foto: Andreas Mangiras



      Eine Tafel erinnert an die wechselvolle Geschichte von Gut Lüben bei Burg seit 1913. Von Andreas Mangiras



      Burg l „Ich freue mich, dass es nach langem Hin und Her zu dieser Tafel gekommen ist“, sagte Volkmar Jenig. „Es ist ein wichtiger Schritt in die Öffentlichkeit. Es ist wichtig für Burg. Wir wollen das Bild ändern. Die hier einsaßen, waren keine Kriminellen.“

      Der Leipziger war von 1968 bis 1971 im Jugendwerkhof Burg. Seit zwei Jahren hat er die Organisation von Ehemaligen-Treffen in Burg übernommen.

      Überlegungen seit 1995

      Schon seit etwa 1995 habe es im Corneliuswerk Überlegungen gegeben, die Geschichte des Gutes aufzuarbeiten, erinnerte sich dessen Geschäftsführer Stefan Böhme. Zunächst sei das ehrenamtlich geschehen. Große Verdienste habe dabei Jürgen Müller, der eine Chronik erarbeitete. Seit einem Jahr sei in Zusammenarbeit mit der Dachstiftung Diakonie in Hannover wissenschaftlich an einer Erinnerungstafel gearbeitet worden.



      Eine Tafel erinnert jetzt an die Geschichte von Gut Lüben. Seit 1913 waren hier in den verschiedenen gesellschaftlichen Systemen Erziehungsanstalten für....
      Volkmar

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