100 Jahre evangelische Jugenhilfe am Schölerberg in Osnabrück

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    • 100 Jahre evangelische Jugenhilfe am Schölerberg in Osnabrück

      Wie ich ja mitteilte, fuhr ich am 15.Juni 2018 zu o. g. Treffen bzw. Feierlichkeiten.

      Hier nun mein Bericht dazu:

      So, da hat also meine ehemalige Einrichtung bzw. dessen Träger "Diakoniewerk Osnabrück" 100-Jahre- ev. Jugendhilfe am Schölerberg gefeiert.

      Hier die kurze Übersicht der Geschichte der evangelischen Jugendhilfe am Schölerberg

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      Nun, meine Ziehtante, und soweit ich es mit bekommen habe, alle ehemaligen Heimleiter*innen, Bewohner*innen und andere Mitarbeiter*innen (die ich dort getroffen habe) waren für ab 14:30 Uhr zu einem fröhlichen Beisammensein eingeladen.

      Da ich meine Ziehtante vor ca. 20 Jahren das letzte Mal gesehen hatte, hatten wir uns so verabredet, dass ich mit ihr telefoniere, wenn wir kurz vorm Einflug sind, das war dann ca. Highnoon. Sie sagte mir dann, dass sie erst ca: 13:30 losfährt, weil sie noch andere mitnimmt - sie wohnt in einem Vorort von Osnabrück.

      Also erkundeten meine Tochter und ich schon mal das Geschehen -

      auf einem gebührenpflichtigen (!!!!) Parkplatz hatte man eine großes Partyzelt aufgebaut (dort musste dann auch geparkt werden, weil umliegend keine Parkplätze dafür vorgesehen waren) - und dort wuselten vermutlich die Helferlein herum. Also entschlossen wir uns, nun doch noch mal um rund um mein ehemaliges Kinderheim zu laufen - welches ja jetzt eine Jugendherberge ist - eingezäunt und augenscheinlich nur mit Anmeldung betreten werden kann - nun denn.

      Rundherum befinden sich mehrere Einrichtungen des Diakoniewerkes: eine Kita in dem ehemaligen Erst-Gebäude als Kinderheim - die ehemalige Villa Elstermann -, eine Seniorenwohnanlage der AWO (die gab es schon zu meiner Zeit), und mehrere Einrichtung der evangelischen Fachschulen für Sozial- und Heilpädagogik, ein Eltern-Kind-Haus (was weit nach meiner Zeit gebaut wurde), ein zuvor errichtetes Gebäude als jetziges Verwaltungsgebäude - war zuerst auch ein Eltern-Kind-Haus -auch nach meiner Zeit gebaut.

      So, Rundgang zu Ende, mal schaun ob meine Ziehtante schon angekommen ist. Irgendwo am Zelteingang sehe ich eine Person, die es sein könnte - und wir gehen näher und schon kommt sie auf uns zu und herzliches Hallo und einenoch herzlichere Umarmung. Mehrere Menschen stehen im Zelt und reden miteinander - es duftet nach Zuckerkuchen und Kaffee (gab aber nur Kekse und etwas größeres Trockengebäck). Also dann mal losmaschiert um Ehemalige ausfindig zu machen. Meine Ziehtante wurde mir wieder "entrissen".

      Dann eine kleine Frauenansammlung, die miteinander reden. Auf etwas Abstand beobachte ich und schaue sie mir der Reihe nach alle an - ist da ein Gesicht, was ich verjüngt schon einmal gesehen habe ? - schwierig schwierig. Auch ich werde taxiert und ganz offensichtlich keinerlei Erkennungsmerkmale vorhanden.

      Meine Ziehtante kommt endlich wieder und wir wollten doch in Ruhe mal n Klönschnack halten - war nicht möglich und schon war sie wieder weg. Meine Tochter hatte vorher schon ausgekundschaftet, was man in der Innenstadt OS alles "erobern" könnte, wir hatten schon eine Busverbindung ausgemacht - mit unserem Diesel durfte sie dort nicht hinein und verabschiedete sich für die nächsten Stunden.

      Nun denn - auf in den Kampf:



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      Eine ältere Dame meinte ich erkannt zu haben und ich ging auf sie zu und fragte "verschüchtert" Tante E.?

      Sie schaute kurz verdutzt, ich stellte mich vor und ein Aufschrei der Freude, ein herzliches Umarmen und dann den anderen Damen vorgestellt - und ja - die alle waren zu meiner Zeit alle als HW-Leiterin, als Gruppentante einer anderen Gruppe und/oder Praktikantinnen dort. Was für eine nettes Aufeinandertreffen und schon ging's los: hätten dich im Leben nicht wiedererkannt, was machst du jetzt, wo wohnst du jetzt usw usw.

      Und dann war meine Ziehtante wieder da und sagte dort kommt Tante G. - oh weih meine "Lieblingstante", mit der ich mich zuletzt nur noch gezofft hatte.

      Und eine Erscheinung - ich wär fast umgefallen (nun ja ist sie doch auch schon gut über 80 Jahre) und sogleich wurde ich vorgestellt und ein herzliches Begrüßen und die erste Frage von ihr: "Bist du immer noch bei der Kripo?" . ?( , wie kommt die nur darauf? Ich war nie dort und hatte seinerzeit wohl Ambitionen in dieser Richtung mal gehabt - aber mein Traumberuf war eben doch Krankenschwester.

      Nun denn - eine längerfristige Konversation mit einer Person war eigentlich gar nicht möglich, ständig kamen weitere Gäste - zuerst das ehemalige Heimleiter-Ehepaar, wobei ich die Frau sofort erkannte, ihn aber erst nach mehrmaligem taxieren. Und dann das Stellvertreter-Paar, wobei ich ihm gleich mit Namen (durch meine Ziehtante vorgestellt wurde) und er sogleich: oh ja ich erinner mich und viele Fragen stellte - im Leben hätte ich ihn nicht erkannt.

      Dann ging's auch schon weiter in der neuen Runde und dann sehe ich seine Frau - sofort wieder erkannt, ein herzliches Umarmen und dann erstmal 'n Stuhl ergattert mit Platz an einem Tisch und dann erzählen erzählen. Ihr Mann kam gleich und fragte, ob wir Kaffee trinken wollen und holte für alle nach und nach jeweils n Tässchen an den Tisch - wie rührend.

      Und nun kam noch ein weiterer Gast - groß, schlank grauhaarig und meine Ziehtante hatte ihn ihm Schlepptau und fragte mich, ob ich wüßte, wer denn dass wohl sei - ich? keine Ahnnung. Sie "das ist der W. H." - nee ich gloobs nicht - einer aus "meiner Gang" - der berühmt-berüchtigten Marke Rotwurst" Ach war das schön, endlich auch mal n ehemaligen Kameraden zu treffen. Aber groß miteinander sprechen war nicht möglich - schon kam das Heimleiter-Paar mit an den Tisch und dann ging das Ge"sabbel" quer über den Tisch zu dem oder der oder wohin auch immer.

      Ich stand dann zwischendurch auf, 1. um mir noch n Tässchen Kaffe zu holen und 2. mal in der Runde zu schauen, wer denn da noch alles so aufgetaucht war; meine "Lieblingstante" war mit ihrem Rollator schon etliche Runden um die Tische herum gelaufen nun saß sie auch an einem Tisch zum Kaffee fassen und erzählte mit Anderen.

      Ich gesellte mich dann wieder zu der Damenrunde und schon ging's wieder los: bist du immer noch bei der Kripo? usw. Ich weiß nicht wer das mal verbreitet hatte aber nun. Jetzt musste ich aber mal dringend ein Befürfnis erledigen - aus dem Zelt (war gut gehetzt drinnen) und ne Zigarette in Ruhe - ich hörte es summen und sabbeln und lachen und kichern.

      Ich weiß nicht wieviel Zeit vergangen war, aber als ich wieder ins Zelt zurück kam, stand eine junge Frau auf der Bühne am Mikro und ich bekam nur noch mit, dass sie einen angenehmen Nachmittag wünschte - derweil die kleinen Grppchen weiter miteinander sprachen. Nun- war das die offiezielle Eröffnung der Feierlichkeiten? Keine Ahnung - es ging weiter von Grüppchen zu Grüppchen und endlich kam meine Ziehtante auch mal zum Sizen und wir konnten ein wenig plaudern.

      Dabei erfuhr ich dann, dass der offizielle Teil der Veranstaltung bereits am Vormittag statgefunden hatte - also das Übliche mit Stadtvertretern, Vorständen und weiteren höher gestellten Persönlichkeiten.


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      Ab jetzt merkte ich dann doch n bischen Enttäuschung bei meiner Ziehtante - sie war nicht mehr ganz so fröhlich aber tapfer überall dabei und vermittelnd und vorstellen - sie ist wohl Diejenige, die mit den meisten ehemaligen noch in Kontakt war - was ja auch nicht schwierig ist, da die alle irgendwie im Raum OS wohnen.

      Und dann kam ein jüngerer Mann mit Rollator ins Zelt und sprach mit ihr und suchte auch wohl bekannte Gesichter aus seiner Zeit. Ich fragte dann meine Ziehtante, ob das ggf. der K. sein könnte, was sie bejahte.

      K. war in einem anderen Forum auf der Suche nach Ehemaligen aus dem Schölerberg und ich sprach ihn dort auch an, schickte ihm Bilder und nannte Namen, die er zum großen Teil auch kannte. Hier auf der Insel meldete er sich auch an mit der Suche nach Ehemaligen und ich sprach ihn wiederum an. Er schrieb, dass er eine ganz bestimmte Kameradin suche, aber nicht wisse, wie er daran käme. Ich schrieb ihm dass ich mit unserer gemeinsamen Ziehtante in Kontakt sei und sie anschreiben und fragen würde. Letztendlich gab er mir seine Tel. Nr, zum weitergeben und auf diesem Weg hat er dann zwar noch über mehrere Ecken endlich seine Kameradin gefunden. Sie war auch an diesem Tag da - aber sie waren eben ziemlich nach meiner Zeit dort und deshalb kannte ich eben Niemanden.

      Ich ging nun auf ihn zu, fragte ihn ob er der K. sei und stellte mich mit meinem 1. Kontakt-Account-Namen vor. Er kam sofort mit meinem Insel-Account-Namen hinterher und bedankte sich sehr intensiv dafür, dass ich ihm geholfen hatte, seine ehemalige Kameradin finden zu können. Er erzählte mir auch, dass diese heute hier sei und er sich riesig gefreut hatte über die Einladung zu diesem Fest. Später fand ich auch diese Frau.

      Langsam wurde es aber nun Zeit, sich wieder auf den Nach-Hause-Weg zu machen. Meine Tochter lotete aus, wie wir es am Schnellsten schaffen könnten, da bereits mehr als 20 km Stau auf der A2 (wo auch sonst) gemeldet wurden.

      Herziges Verabschieden bei denen, die noch da waren und dann ging's um kurz vor 18:00 los. Das Navi im Smartphone meiner Tochter schickte uns mehrfach in die Wallachei, sodass wir erst kurz vor 22:00 Uhr bei mir zu Hause waren und sie dann kurz nach halb 11 auch bei sich ankam. Das war dann doch recht strapziös.


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      Am nächsten Vormittag rief mich meine Ziehtante an und erzählte mir, dass sie den abend zuvor erst noch mit ihrer Freundin telefonieren musste - sie sagte, dass sie sehr enttäuscht von der Orga war und vor allen Dingen, dass - nicht nur sie - mehr oder weniger vom offiziellen Teil der Veranstaltung (am Vormittag) ausgeschlossen wurden - das hat sie sehr sehr traurig gemacht und sie musste jetzt erst einmal richtig weinen - zumal gerade sie und eben auch meine "Lieblingstante" eine der Ersten der Stunde im ersten Neubau (1962) waren und mehr oder weniger auch die dann etwas moderneren Strukturen des Kinderheimes geschaffen hatten - (mit weniger Schlägen und Drill und mehr Verständnis und ansatzweise richtigerer Pädagogik)

      Ich war doch geschockt - habe ich meine Ziehtante nie so erlebt.

      Da ich mich im Vorfeld schon über die etwas sehr gewöhnungsbedürftige Planung dieses Gigs wunderte, passt es praktisch genau in das Konzept (welches ja gar kein wirkliches war). Der Termin dazu stand erst Anfang April d. J, die Einladungen wurden erst Mitte Mai verschickt mit der ausdrücklichen Anfangszeit von 14:30 Uhr.

      Da ich ja nun mal meine Finger nicht stillhalten kann, werde ich wohl an den GF des Diakoniewerkes schreiben, dass das wohl nicht so wirklich prall gelaufen war und der Artikel am Samstag in der NOZ (Neue Osnabrücker Zeitung) ließ auch nur den Schluss (für mich zu), dass der Schreiberling den Auftrag bekommen hat, einen Artikel dazu zu schreiben und sich so liest, als ob er lediglich aus den bekannten Fakten und den bekannten Oberen (lediglich mit "Pass"foto) den Artikel zusammen geschrieben hat, ohne jedoch am Vormittag dabei gewesen zu sein.

      Das ist dann zumindest für die ehemaligen Mitarbeiter*innen eine sehr herbe Enttäuschung.

      Für mich persönlich war jedoch in erster Linie wichtig, dass ich meine Ziehtante treffen konnte, und ggf. eben auch noch ehemalige Kameraden bzw. andere Erzieher*innen.

      Das war mein Highlight an diesem Wochenende - mit überwiegend sehr positiven Eindrücken und vor allem nun auch dem Wissen, dass man wohl doch auch schon in seiner Kinderzeit bleibende (positive) Eindrücke hinterlassen konnte. :7907smilie_26519582:
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    • Christel44 schrieb:

      Ich stell mir vor wie es für Dich wahr.Nach 20zig
      Jahren Ehemalige zu treffen.
      Nach 20 Jahren habe ich nur meine Ziehtante wieder gesehen - alle anderen habe ich jetzt nach 48 Jahren das erste Mal wieder gesehen - bis auf den ehemaligen Heimleiter, den ich seinerzeit ca. 1982 nochmal auf einem Symposium im hannoverschen Landtag getroffen hatte (es ging um die Versorgungsmöglichkeiten der alten Menschen sowohl in den eigenen vier Wänden als auch in Pflgeeinrichtungen - die Alterspyramide stand schon damals Kopf und nix hat sich geändert X( )

      Ja es war doch sehr schön, amüsant und vor allem auch erkenntnisreich :)
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    • Christel44 schrieb:

      nichts ist mehr so wie es war inSankt Ansgar Happerschoß.
      Ja, so ist das - zum einen haben sich ja die Zeiten geändert (pädagogisch gesehen) und dann sind manche Gebäude ja auch wirklich abrissfähig gewesen.

      In meiner ehemaligen Einrichtung stehen zwar alle Häuser noch - vor allem das erste Gebäude (Villa Elstermann), in dem ich noch untergebracht war, welches dann aber ab 1962 als Kinderunterbringung gänzlich außen vorgelassen war.

      Erst stand das Gebäude jahrelang leer, dann unter Denkmalschutz und dann hat ein Investor das ganze umgebaut: mal wars ne Schule, mal n Intstiut für was auch immer.
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    • earny schrieb:

      Da ich ja nun mal meine Finger nicht stillhalten kann, werde ich wohl an den GF des Diakoniewerkes schreiben, dass das wohl nicht so wirklich prall gelaufen war
      Das habe ich dann auch gemacht (wenn ich mir sowas vornehme, dann wirds auch durchgezogen).

      hier der Text
      Spoiler anzeigen


      Sehr geehrter Herr xxxx,

      leider komme ich erst heute dazu, Ihnen diese Zeilen zu schreiben.


      Am 15.06.2018 war ich (als ehemalige Bewohnerin des Kinderheimes am Schölerberg von 1957-1970) als geladener Gast
      in Osnabrück zu dem Treffen " 100 Jahre evangelische Jugendhilfe am Schölerberg" gefahren.

      Abgesehen von der sehr kurzfristigen Einladung bin ich doch sehr enttäuscht vom organisatorischen Ablauf des Tages. In meiner Einladung war die Zeit von ab 14:30 Uhr angegeben. Im Laufes des Nachmittages erfuhr ich, dass ein offizieller Teil der Feierlichkeiten bereits am Vormittag stattgefunden hatte.


      Ja bitte schön? Wenn ehemalige Bewohner und Mitarbeiter*innen aus den früheren Zeiten nicht zum offiziellen Teil (am Vormittag) eingeladen werden - was sollte das dann werden? Ich muss ehrlich gestehen - das hat nicht nur mich doch sehr sehr enttäuscht - fühlte man sich doch als Gast 2. Klasse.


      Ich bin aus xxxxxxxxxxxxx angereist, ein ehemaliges Heimleiter-Ehepaar gar aus Köln und aus meiner Sicht hätte zumindest allen drei am Nachmittag anwesenden ehemaligen Heimleiter-Paaren und deren Mitarbeiter*innen bis ca. 1986? ein etwas offiziellerer Empfang gebührt. Die "offizielle" Eröffnung des Nachmittages war dann ja auch eher etwas verunglückt.


      Nachdem ich nun auch den Artikel in der NOZ (unbürokratisch und schnell von der Redaktion auf meine Bitte an mich gesendet) vom 16.06.2018 hierzu lesen konnte, frage ich mich allen Ernstes: wer waren die geladenen Gäste, die am Vormittag erschienen sein sollen? Der OB? andere ehemalige Verwaltungsmitarbeiter*innen aus den "oberen Etagen"?


      In dem Artikel der NOZ ist hierzu so gar nichts zu finden, außer dem Foto mit Ihnen, Herrn W. (den ich telefonisch im Zuge des Kinderheimfonds kennenlernen durfte) und der Leiterin des Eltern-Kind-Hauses Frau A.


      Mein Besuch hat sich zwar dennoch gelohnt, ich traf (leider nur) einen ehemaligen Kameraden, mit dem ich bis zur Schulentlassung dort untergebracht war, meine ehemalige Gruppentante (die ich vor mehr als 20 Jahren letztmalig gesehen hatte), und andere ehemalige Erzieher- und Hauswirtschafterinnen aus meiner Zeit, die ich 1970 zuletzt sah. Es waren schöne interessante Stunden - leider viel zu wenig.


      Jetzt im Nachgang habe ich zwar erfahren, dass Sie Ihren Posten als GF erst am 01.04.2018 angetreten haben und Ihr Vorgänger bereits zu Ende September 2017 ausgeschieden ist und somit eine Vakanz von 6 Monaten entstanden war. Im NOZ-Artikel steht eine Vorbereitungszeit von ca. einem 3/4-Jahr. Ich kann ich mir nicht vorstellen, das diese Zeit wirklich ausgereicht hat, um Ehemalige und vor allem Bewohner*innen besonders aus den früheren Zeiten auszumachen.


      Da ich mich selbst über mehrere Jahre bemüht habe, ehemalige Klassenkameraden sowohl aus der damaligen Volksschule als auch der damals besuchten Handelsschule zu einem Jubiläum zu finden, weiß ich , dass es schwierig ist, nach so vielen Jahren noch Ehemalige aufzutreiben - bei den weiblichen ist es meistens noch schwieriger durch Namenswechsel als bei den männlichen. Dennoch bin ich überzeugt, dass alleine frühzeitigere Information über das Vorhaben durch Weitersagen oder aber auch Vorabinformationen zu diesem Ereignis unter den sich weiterhin treffenden Ehemaligen und bekannten Adressen mehr Resonanz erfolgt wäre.


      Ich persönlich habe zu Weihnachten 2017 erstmalig von dem Ansinnen des Jubiläums erfahren, den Termin erfuhr ich Mitte April 2018, die Einladung knapp vier Wochen später. Vielleicht wäre die Feier zu einem späteren Zeitpunkt (Herbst 2018) auch noch passend zum Gründerjahr annehmbar gewesen? und möglicherweise wären ja auch noch mehr Ehemalige gefunden worden.


      Schade - wirklich sehr schade, dass es irgendwie nicht so wirklich gut rüber gekommen ist (wohl der Zwei-Klassen-Einladung geschuldet?), zumindest aus meiner Sicht und vor allem auch für meine ehemalige Gruppentante, die sich auch Jahre nach ihrer Berentung immer noch ersatzweise im Eltern-Kind-Haus engagiert hat. Sie war besonders enttäuscht und das bestimmt nicht zu Unrecht. Gerade sie war (und ist sie ja immer noch) immer eine engagierte Persönlichkeit (nicht nur für mich), der ich persönlich zu mehr als nur einem Dankeschön verpflichtet bin und war - hat sie doch den größten Anteil an meinem positiven Werdegang ins wirkliche Leben gehabt - bis heute sind wir in lockerem Kontakt.


      Mit freundlichen Grüßen



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