Warst du im JWH Burg, August Bebel?

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    • Hallo


      Ja das Treffen wird von mir organisiert, auch sind wir dabei einen Gedenktafel aufstellen zu können. Aktuell soll auch einen Gedenkstätte in der Stadt eingerichtet werden.
      Daher viel Arbeit und wenig Zeit.
      Da ich ja nebenbei noch mein Buch über die Heim- und Werkhofzeit fertigstellen muss da es dieses Jahr auf den Markt kommen soll.


      Volkmar
    • In allen Häusern ausgenommen das in der Berliner Chaussee sind noch Kinder untergebracht teilweise mit ihren Müttern
      Die Einrichtungen dienen heut dazu alleinstehenden Müttern den Weg in die Selbständigkeit zu ermöglichen und auch zu begleiten.
      In der Kanalstraße befindet sich noch ein Kindergarten, Jugendclub und eine Gaststätte. Sowie ich es in Erfahrung bringen konnte.


      Volkmar
    • Heute hatte ich ein Gespräch mit der Bundesbeauftragten von Sachsen-Anhalt wegen der Gedenkstätte für den Jugendwerkhof Burg.
      Ich habe für Euch zur Info das Gespräch kurz zusammengefasst:





      Frau Neumann-Becker findet den Gedanken und unsere Anstrengungen gut das wir uns einsetzten für eine Gedenkstätte für den Jugendwerkhof Burg.

      Zuerst sprachen wir über die Außenstellen von Burg, da sie ja drüber mit mir reden wollte.
      Ich teilte ihr meine und auch die Meinung von Marina mit, und gehe auch davon aus das es auch Eure Meinung ist.
      Ich habe den Gedanken und die Anstrengung die wir unternehmen wegen der Gedenkstätte damit begründet.
      Das es uns am Herzen liegt das sich solche Sachen nicht wieder wiederholen und zugleich daher auch als Mahnung für zukünftige Generation sein sollte. Weiter ist und war Burg der größte Werkhof in der DDR, und daher bedarf es schon eine Aufrechterhaltung der geschichtlichen Ereignisse die sich in Burg zugetragen haben, sowohl gute aber auch schlechte welche überwiegend waren.
      Frau Neumann-Becker begrüßt diesen Gedanken und Einstellung und sicherte uns in dieser Hinsicht die Unterstützung zu.
      Bei den Außenstellen machte ich auf die dezentrale Lage der beiden Außenstellen Kanalstraße und Berliner Chaussee aufmerksam, welche nur schlecht für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Für die Außenstelle Bahnhofsstraße zeigte ich auf das diese Zentral liegt und daher eher von der Öffentlichkeit angenommen werden wird. Sie fragte mich zwar noch nach der Hausnummer da sie sich die Örtlichkeit selber noch einmal anschauen möchte, die Nummer wußte ich aber nicht.
      Sie unterbreitete dann noch zwei Vorschläge für die Zukunft da sie meinte da ich ja Kontakt zu ehemaligen Burgern habe.


      1. Vorschlag:
      Veranstaltungen in Burg auf die Beine zu stellen, welche die Problematik Jugendwerkhof beinhalten und somit der Öffentlichkeit näher gebracht werden kann, besonders den Genrationen nach uns die es nicht mehr aus eigenem erleben her kennen. Da sollen auch Buchvorstellungen mit einbezogen werden die sich mit der Heimerziehung der DDR beschäftigen


      2. Vorschlag
      Einen Ortstermin in Burg, um mit den Leuten ins Gespräch zu kommen die sich bisher noch Quer stellen oder Mauern.
      Hier habe ich die Stadtverwaltung von Burg aufgeführt welche sich bei der Bearbeitung unserer Anschreiben schwer tut oder stillhält. Darüber war sie entrüstet und wird sich mit Burg der Stadtverwaltung in Verbindung setzen. Weil es so nicht geht.


      Weiter meint Frau Neumann-Becker noch sie arbeitet sehr eng mit dem Heimfond von Sachsen-Anhalt zusammen, jedoch ist die Spezialstrecke von Frau Neumann-Becker ihrer Abteilung mehr dahingehend ausgerichtet was alles mit der Rehabilitation zu tun habe.
      Dazu bot sie noch einmal ihre Beratungsstellen in Magdeburg und Halle an.


      Frau Neumann-Becker sprach sich generell für eine bessere Anerkennung und Aufarbeitung aller Jugendwerkhöfe aus.

      Wer Lust und Interesse haben sollte für den Ortstermin kann sich ja melden, und sagen an welchen Tag es sein könnte. Bitte nur den Tag festlegen keine Zeit.


      Volkmar
    • Hier kann man sehen das es heut noch gegenteilige Meinungen geben kann.
      Frage mich da nur wer da befragt wurden ist waren es etwa ehemalige Erzieher oder gar der Direktor Herr Gowerek?
      Aber lest selber und bildet euch eine Meinung.





      BurgerSpiegel schrieb:

      Nachrichten aus Ihrer Region vom 03.03.16



      Historisches aus dem Jerichower Land


      Damals war’s...


      Jerichower Land (eb). In Burg gab es den Jugendwerkhof „August Bebel“. Er war der größte in der DDR. Jugendliche, die vom richtigen Weg abgekommen waren, sollten durch Erziehung, Bildung und Arbeit zu „vollwertigen Mitgliedern der Gesellschaft“ erzogen werden. Strenge und Arbeit bildeten eine Einheit. Das Foto aus den fünfziger Jahren zeigt die Schuhmacherwerkstatt. In der Küche, Wäscherei, und Gärtnerei wurden weitere Jugendliche beschäftigt. Der Verlag von Der BurgSpiegel und Der Genthiner dankt Paul Nüchterlein für die Erlaubnis zum Abdruck dieses Bildes. Das Buch von Paul Nüchterlein kann in der Bibliothek in Burg ausgeliehen werden. Sechs der Bücher von Paul Nüchterlein sind in Neuauflagen erschienen und können direkt bei ihm gekauft werden. Kontakt: Paul Nüchterlein, Burg, Telefon 039 21/61 65. Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser, in der Rubrik „Damals war’s...“ – Historisches aus dem Jerichower Land besteht die Möglichkeit, geschichtsträchtige Bilder mit dem dazu passenden Text in „Der BurgSpiegel“ und „Der Genthiner“ zu veröffentlichen. Materialien bitte an folgende Adresse senden: Der BurgSpiegel/Der Genthiner, Kennwort: „Damals war’s...“, Pressehaus Burg, Postfach 1134, 39281 Burg, oder per e-mail: kontakt@der-burgspiegel.de. Selbstverständlich werden diese wieder zurückgeschickt. Die Einsenderin beziehungsweise der Einsender gibt mit der Zusendung des Fotos die Einwilligung auch zur Veröffentlichung im Jahreskalender „Historisches aus dem Jerichower Land“.


      her war der clevrer

      BurgerSpiegel.png


      Volkmar
    • Ich möchte auf diesem Weg noch einmal daran erinnern das am


      04.06.2016 um 10:00 Uhr ein Treffen


      im ehemaligen Werkhof Burg stattfinden wird.


      Dauer bis ca. 14:00 Uhr danach noch gemütliches Beisammensein in der RolandGaststätte in der Stadt.
      Dies leider jeder auf eigene Kosten.


      Volkmar
    • Hier noch ein Artikel von und über den Jugendwerkhof Burg




      Volksstimme Burg schrieb:

      JUGENDWERKHOF

      Ehemalige setzen auf Begegnung
      17.05.2016


      12.png

      In dem alten Turmgebäude waren eine Disko und ein Kino für die Jugendlichen im Jugendwerkhof Burg untergebracht. Foto: Tanja Andres



      Der Jugendwerkhof in Burg war der größte von insgesamt 31 seiner Art. Am 4. Juni wird es ein Treffen ehemaliger Insassen geben.

      Von Andreas Mangiras ›



      Burg l Nach dem Treffen im vorigen Jahr, das Volkmar Jenig aus Leipzig organisiert hatte, wollen ehemalige Insassen weit stärker als bisher in die Öffentlichkeit gehen. Eine seit kurzem freigeschaltete Internetseite (jugendwerkhof-burg.de) soll beitragen, dass sich Ehemalige austauschen und Interessierte sich informieren können.


      Volkmar
    • Wenn du möchtest kannst du die Fotos ja rausnehmen, aber man hat ja auch die Fotos in den Zeitungsartikel stehen.
      Ich weis nicht ob es viel Sinn macht da ja man die gleichen Fotos auch in unserem Forum sehen kann wenn man sich anmeldet. Aber damit es keinen Ärger gibt mache die Bilder raus und lasse nur die Zeitungen drinnen. Mit dem Beitrag wollte ich eigentlich nur Informieren wie das Treffen war da es ja auch hier einige gibt die in Burg waren aber nicht die Möglichkeit hatten selber daran teilzunehmen.
      Volkmar
    • Gestern hatten wir den Ersten Ortstermin in Burg, es ging um eine Gedenkstätte und Gedenktafel.
      Das Gespräch wer sehr Gut und hat auch nötige Erfolge gebracht.
      Sobald der Artikel in der Zeitung erschienen ist werde ich ihn hier einstellen.
      Volkmar
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